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Offene Erzgebirgsspiele in Thalheim (22.04.17)

Gastgeber stellen stärkstes Team

Bei den offenen Erzgebirgsspielen im Ringkampf waren 116 Athletinnen und Athleten aus 10 Vereinen auf den beiden Matten im Thalheimer Sportlerheim zugange. Am Ende setzte sich der ausrichtende RV Thalheim in der Gesamtwertung klar durch. Er stellte auch mit Abstand die meisten Akteure.


Ergebnisse (pdf): Siegerlisten | Vereinswertung

Ein ordentliches Programm bekamen die Gäste im alterehrwürdigen Sportlerheim der Drei-Tannen-Stadt geboten. Umrahmt von einer sehr guten Organisation seitens des ausrichtendenden RVT gab es vor allem sportlich viel geboten. Zwar waren einige Alters- und Gewichtsklassen schwach, andere dafür umso stärker besetzt.

So etwa in der Jugend E, wo im freien Stil gerungen wurde. Bis 28 Kilogramm duellierten sich acht junge Zweikämpfer, es war die zahlenmäßig am stärksten besetzte Gewichtsklasse. Am Ende setzte sich Emil Rau vom FC Erzgebirge Aue vor Lennard Brunner aus Thalheim durch. Bronze ging an Carl Hocke vom KSV Pausa. Auch bei den weiblichen Schülern ging es zum Teil ordentlich zur Sache - ganz nach oben aufs Podest stieg Cassidy Richter, Tochter vom Thalheimer Männer-Coach Steffen, die Borislawa Mukstadt (RC Chemnitz), Charlotte Kröller (Werdau) und Svea Martin distanzierte. Vor allem bei den Jüngsten absolvierten einige der Anwesenden ihre allerersten Kämpfe und schlugen sich dabei wacker, wenn natürlich meist eine vorzeitige Schulterniederlage nicht zu vermeiden gewesen ist.

Am Ende hatte der mit 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern antretende RV Thalheim mit 130 erzielten Teampunkten einen ordentlichen Vorsprung vor der zweitplatzierten Mannschaft aus Lugau. Die "Eichenkränze" brachten es mit 18 Startern auf 92 Zähler. Rang drei ging an den AC Werdau (14, 74 Punkte) - der einmal mehr unter anderem vom 82-jährigen Altmeister Horst Hinze betreut wurde.

Auf den weiteren Plätzen folgte der FC Erzgebirge Aue (14, 63), der KSV Pausa (9, 56), der RC Chemnitz (10, 54), der RSK Gelenau (9, 43), der Zschopauer RV (8, 36), der RTV Zöblitz (6, 27) und schließlich der Verein mit der weitesten Anreise, Grün-Weiß Weißwasser (4, 12).


Text: Michael Thriemer. Fotos: Susann Krebs/Holger Hähnel.
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