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Deutsche Meisterschaften U14 und U17 in Frankfurt/Oder (20.–22.03.2026)

Aliya geht mit Durchmarsch an die Spitze

Ihren Vorjahreserfolg wiederholte Aliya Leistner bei den nationalen Titelkämpfen der weiblichen Jugend. In Frankfurt (Oder) gewann die Thalheimerin die Goldmedaille in der Altersklasse U17 im Limit bis 53 Kilogramm. Auch drei andere RVT-Athletinnen mischten mit.


FRANKFURT/O. – Mit vier jungen Ringerinnen war Trainer Frank Opitz zu den Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 und U17 nach Brandenburg gereist. Am Ende gab es einmal den Platz ganz oben, eine Top-6- und zwei Top-10-Platzierungen. Das hieß für den RV Thalheim sogar Platz drei in der Gesamtwertung aller 75 Vereine. Ein sensationelles Ergebnis!  

Aliya Leistner, die – wie ihre ältere Schwester Naemi – am Stützpunkt in Leipzig trainiert, gewann im Limit bis 53 Kilogramm der U17 alle fünf Duelle und wurde somit souverän Deutsche Meisterin. Einzig gegen die Dauerkontrahentin Lea Maria Lingscheidt (AC Ückerath) ging es beim knappen 5:3-Erfolg über die volle Zeit. „Wieder einmal hat Aliya ihre technische Vielseitigkeit bewiesen“, lobte Landestrainer Heiko Krauß, der die 17-Jährige schon bald für eine Nationalmannschaftskandidatin hält.

Im ersten Duell hatte Aliya ihre Vereinskameradin Leja Schüßler auf Schultern besiegt. Leja konnte anschließend noch ein Duell gewinnen und wurde am Ende Achte.

Vanessa Bohn (47 kg, U14) startete mit einem Freilos ins Turnier und gewann anschließend ihren ersten Kampf gegen Emily Spiller (Frankfurt/O.) klar auf Schultern. Danach musste sie sich sowohl der späteren Deutschen Meisterin Emma Grüßner (Luckenwalde) als auch der Poolzweiten Maia Shavadze (Fellbach) geschlagen geben. Im Kampf um Platz fünf setzte Vanessa sich gegen Nisa Rasim (ASV Metternicht) per Schultersieg vorzeitig durch. 

Denkbar unglücklich verlor Charlotte Drechsel (52 kg, U14) ihren ersten Kampf. Nur zehn Sekunden vor Schluss fiel noch die entscheidende Wertung für ihre Gegnerin Lilly Kuhnert vom AC Heusweiler. Danach gewann Charlotte gegen Lia Amalia Ketel (Warnemünde) technisch überlegen, schied dann jedoch nach einer Schulterniederlage gegen die spätere Deutsche Meisterin Noemi Osarugue Meisner (Güterloh) aus. Das Los hätte kaum schwerer sein können! Die RVT-Trainer hatten sich zudem bewusst dagegen entschieden, Charlotte in ihrem ersten Jahr in dieser Altersklasse auf die Gewichtsklasse bis 47 kg abtrainieren zu lassen.

Holger Hähnel/Andreas Bauer, 24.03.2026. Fotos: Silke Schneider.

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